Das Antriebsprinzip der Schubertschen Scheunenwindmühle ist eine hölzerne Windturbine – 20 Jahre bevor die Erforschung und Entwicklung des Windkanals und damit der Turbinentechnik begann. Nach dem Prinzip des Windkanals drehten sich die Windräder in der Schubertschen Scheune, wenn Zugluft oder Durchzug hergestellt wurde.
Wie ist nun die Scheunenwindmühle konstruiert? Sie sehen schon von außen bei geöffneten Toren die beiden Windräder. Beide drehen sich nach dem Windkanalprinzip. Das große Windrad mit 4,70 m Durchmesser hat Schubert zum Schroten und Mahlen genutzt. Dieses Windrad ist eingepasst in ein 80 cm tiefes Gehäuse, rundum geschlossen ragt es bis in das Obergeschoss.
Trifft nun der Wind auf das Windrad und sind auf der Rückseite des Gebäudes die Luken geöffnet, entsteht Zugluft oder Durchzug und das Windrad beginnt sich zu drehen.
Scheunenwindmühle Saalow e.V.
-Kommunikationsdesign